Dr.-Otto-Rindt-Oberschule Senftenberg
  Schulprogramm
 

 

 
 
 
 
Schulprogramm
 
 
der
 
 
Dr.-Otto-Rindt-Oberschule Senftenberg
 
 
 
beschlossen durch die Schulkonferenz am 08.10.2007
 
 
 
Inhalt
 
S.2            Leitbild der Dr.-Otto-Rindt-Oberschule
S.3            Konkretisierungen des Leitbildes
S.3            Unterricht, Arbeit mit Schülerinnen und Schülern
S.4            Einbeziehung der Eltern, Zusammenarbeit in den Gremien
S.5            Kooperationen
S.6            Evaluation
S.7            Lehrer, Schulmanagement
 



Leitbild der Dr.-Otto-Rindt-Oberschule Senftenberg
 
 
Die Dr.-Otto-Rindt-Oberschule Senftenberg gibt sich das folgende Leitbild mit dem festen Willen dieses zu leben.
 
 
Pädagogische Grundorientierungen für die Bildung und Erziehung im Unterricht
Im Unterricht arbeiten Lehrer und Schüler gemeinsam an der Erreichung des für jeden Schüler bestmöglichen Schulabschlusses. Dazu organisieren wir individuelle Lernerfolge und zeigen Anerkennung für die alltägliche Arbeit.
Im Wechsel der Unterrichtsmethoden und im Wechsel der didaktischen Mittel sehen wir eine Möglichkeit, das Lernen zu lernen.
Besondere Schwerpunkte sollen die Vermittlung praxisbezogener Unterrichtsinhalte und die aktive Lernarbeit der Schülerinnen und Schüler sein.
Die Lehrerin/ der Lehrer versteht sich als Partner und Helfer bei der Bewältigung des Lernprozesses einer jeden Schülerin/ eines jeden Schülers.
 
Pädagogische Grundorientierungen für die Bildung und Erziehung im Schulleben
Jeder Schülerin und jedem Schüler steht das uneingeschränkte Recht auf ungestörtes und angstfreies Lernen und Arbeiten und Leben zu. Wir achten uns gegenseitig und sind höflich zu einander. Um dies zu erreichen stellen wir uns den Forderungen des „Sozialen Lernens“.
Unser Schulalltag ist vom Lernen und gemeinsamen Freuen an Erfolgen sowie gemeinsamen Festen geprägt.
Durch eine „Schulkleidung“ zeigen wir bei Veranstaltungen in der Öffentlichkeit unsere Zugehörigkeit zur Dr.-Otto-Rindt-Oberschule.
Zur Verbesserung der Ausprägung toleranten Verhaltens pflegen wir internationale Schulpartnerschaften.
 
Pädagogische Grundorientierungen für die Kooperation und Partizipation
Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft erarbeiten gemeinsam dieses Leitbild, das Schulprogramm und weitere richtungweisende Materialien für das Schulleben. Die aktive Wahrnehmung der Mitwirkungsmöglichkeiten von Schülern, Eltern und Lehrern soll selbstverständlich werden und der weiteren Entwicklung der Schule dienen.
Die Schule möchte die ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler gut auf eine an die allgemeinbildende Schulausbildung anschließende Berufsausbildung vorbereiten. Dafür suchen wir Partner in Handel, Gewerbe unde Wirtschaft, welche in einem Netz Praktika, Betriebsbesichtigungen u.a. absichern helfen (damit die Schülerinnen und Schüler möglichst zeitig und vielfältig mit den Anforderungen der Arbeitswelt vertraut gemacht werden, ihre Fähigkeiten testen können und Hilfe bei der Berufswahlentscheidung erhalten).
Für die optimale Gestaltung der Übergänge von und zu anderen Schulformen pflegen wir kooperative Kontakte zu anderen Schulen.
 
Pädagogische Grundorientierungen für das Schulmanagement
Schulleitung versteht sich als Partner aller an Schule Beteiligten.
Sie plant den Lehrereinsatz kontinuierlich und unter Einbeziehung der Schul- und Lehrerkonferenz und stellt sicher, dass der Unterricht effektiv organisiert wird.
Mit dem wichtigen Ziel „bestmöglicher Abschluss für jede Schülerin/ jeden Schüler“ ist die Schulleitung verpflichtet, die Qualität der pädagogischen Arbeit regelmäßig zu überprüfen und mit den Betroffenen die Verbesserung der Ergebnisse anzustreben.
Konkretisierungen des Leitbildes
 
 
  1. Unterricht; Arbeit mit Schülerinnen und Schülern
 
    1. Für die Gestaltung des Unterrichts geben wir zum Verständnis der Frage „Was ist guter Unterricht“ folgende Antworten:
                                                               i.      Der beste Unterricht ist der Unterricht, der einen Beitrag zum Leben leisten kann.
                                                             ii.      Im Unterricht streben wir eine klare Strukturierung und im Schulalltag klare Regeln des Zusammenlebens an.
                                                            iii.      Im Unterricht ist ein hoher Anteil aktiver Lernarbeit der Schülerinnen und Schüler wichtig.
                                                           iv.      Im Unterricht ist ein positives Lernklima erforderlich.
                                                             v.      Im Unterricht herrscht inhaltliche Klarheit.
                                                           vi.      Im Unterricht arbeiten die Lehrerinnen und Lehrer zielgerichtet mit vielfältigen Methoden.
                                                          vii.      Im Unterricht streben wir individuelles Fördern einer jeden Schülerin/ eines jeden Schülers an.
                                                        viii.      Im Unterricht üben wir intelligent.
                                                           ix.      Im Unterricht bestehen transparente Leistungserwartungen. Leistung setzt sich hierbei aus Leistungsvermögen und Kenntnissen und Anstrengung zusammen.
                                                             x.      Im Unterricht und für den Unterricht organisieren wir eine ansprechende und förderliche Lernumgebung.
 
    1. Profilbeschreibung
Wir streben ein praxisverbundenes, berufsorientierendes Profil an. Dies erreichen wir durch entsprechende Gestaltung der Lehrpläne, durch Einrichtung praxisorientierter Unterrichtsblöcke ab Klassenstufe 7, durch Einrichtung von Berufswahlunterricht und durch enge Kontakte zur regionalen Wirtschaft.
 
    1. Umgang mit Schülerleistungen
                                                               i.      Alle im Unterricht erbrachten Leistungen sind Ergebnis individueller Anstrengung. Deshalb sollen alle Leistungen vor dem Hintergrund der individuellen Lernentwicklung jeder Schülerin/ jedes Schülers gesehen werden und Schlussfolgerungen für weiteres erfolgreiches Lernen gezogen werden. Neben der Berücksichtigung des eigenen Lernstandes ist jedoch immer wieder der individuelle Vergleich mit den Bildungsstandards der KMK oder der Forderungen der Rahmenlehrpläne heranzuziehen, um abschlussrelevante Ergebnisse zu erhalten. Wir nutzen daher angebotene zentrale Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Schulen.
                                                             ii.      Schüler leisten viel mehr als es im Unterricht sichtbar werden könnte. Da es aber wichtig ist, auch solche Leistungen zu würdigen und zu ehren, veröffentlichen wir die Ergebnisse im Schulhaus (z.B. Sieger der Sportwettbewerbe, Sportrekorde der Schule, Bildergalerie in den Fluren, …) oder feiern diese Erfolge aller in gemeinsamen Auswertungsveranstaltungen im Schulhaus.
 
    1. Gestaltung des Schulalltags
 
                                                               i.      Unser Schulalltag ist durch gemeinsames Lernen und durch Wettbewerbe und Feste geprägt. Wandertage und Exkursionen ergänzen die Arbeit im Schuljahr.
                                                             ii.      Für den geregelten Unterrichtstag nach Stundenplan geben wir uns eine Hausordnung. Diese regelt auch unser Zusammenleben bei allen Veranstaltungen außerhalb der Unterrichtszeiten.
                                                            iii.      Im Schuljahr organisieren wir gemeinsam Höhepunkte. Als Höhepunkte im Schuljahr gestalten wir:
·        Aufnahmefeier neue 7. Klassen
·        Abschlussfeier 10. Klassen
·        Kennenlernwoche für die 7. Klassen
·        Talentefest (z.B. Songcontest, ..)
·        Schulfeier zum Geburtstag Dr. Otto Rindt`s
·        Tag der Naturwissenschaften
·        Tag der deutschen Sprache
·        Tag der Fremdsprachen
·        Tag der offenen Schultür
·        Leichtathletik – Sportfest
·        Leichtathletik – Mannschaftssportarten
·        Frühjahrs- und Herbstputz
·        Theaterbesuche für alle Klassen
·        Schüleraustausch (jährlich einmal)
                                                           iv.      Am Vormittag beteiligen sich die Schülerinnen und Schüler durch: Aktivitäten im Schülerradio und bei der Gestaltung einer Schülerzeitung oder übernehmen Aufgaben einer Schüleraufsicht.
 
 
2.      Einbeziehung der Eltern; Zusammenarbeit in den Gremien
 
    1. Grundsätze der Zusammenarbeit
Nur im gemeinsamen Tun werden wir die Ziele unseres Programms und die individuell optimale Entwicklung jeder Schülerin/ jedes Schülers erreichen. Dazu ist gegenseitiges Vertrauen, gegenseitiges Informieren, gegenseitiges Akzeptieren ebenso wichtig wie die Wahrnehmung der Rechte und Pflichten, welche sich aus den Regelungen des Brandenburgischen Schulgesetzes ergeben. Aus diesem Grund nehmen alle Gremien ihre Rechte auf Mitarbeit in den anderen Gremien wahr.
 
    1. Einbeziehung der Eltern
                                                               i.      Eltern werden regelmäßig durch Elternbriefe über aktuelle Entwicklungen in der Schule informiert.
                                                             ii.      Möglichst monatlich werden durch die Lehrerinnen und Lehrer „Lehrersprechstunden“ zum Zweck der Information der Eltern über individuelle Entwicklungen einzelner Schülerinnen und Schüler angeboten. Selbstverständlich nimmt daran die Schülerin/ der Schüler teil.
                                                            iii.      Elternversammlungen werden zu organisatorisch wichtigen Themen wie auch zu dringend notwendigen Abstimmungen zwischen Eltern und Lehrern durchgeführt.
                                                           iv.      Im notwendigen Fall sollen Lehrerinnen und Lehrer auch Elternbesuche durchführen.
                                                             v.      Eltern unterstützen die schulische Arbeit auch durch Mitarbeit in Arbeitsgemeinschaften oder bei anderen schulischen Veranstaltungen. Hierfür liegt die organisatorische Verantwortung bei den Klassenelternsprechern und der Elternkonferenz.
                                                           vi.      Durch die Eltern wird ein Elterncafè an unserer Schule genutzt.
 
 
3.      Kooperationen
 
    1. Schulen als Partner
                                                               i.      Zur Verbesserung der Übergänge von Grundschule in Oberschule gehen wir Kooperationen mit den Grundschulen „Regenbogen“, „Am See“, „Walther Rathenau“, Hosena, „Paul-Noack-Grundschule“ Schipkau sowie Neupetershain ein. Hierzu treffen sich im Schuljahr die SchulleiterInnen sowie die Fachkonferenzen mindestens einmal, um Probleme des letzten Wechsel-Jahrganges auszuwerten. Die Ergebnisse dieser Beratungen finden sich in der Aktualisierung der schulinternen Lehrpläne wieder.
                                                             ii.      Für die Verbesserung des Übergangs Oberschule in SekII-Schulen arbeiten wir mit dem OSZ „Lausitz“ sowie dem „Friedrich-Engels-Gymnasium“ Senftenberg zusammen.
                                                            iii.      Zur qualitativen Ausgestaltung der Lehrpläne sollen die Fachkonferenzen mit Oberschulen der Region Kooperationen anstreben.
 
    1. Partner in der Wirtschaft
Wir suchen uns zur Verwirklichung der Verbesserung der praktischen Ausbildung Partner in der regionalen Wirtschaft. Diese sollen uns Praktika, Informationen zur Arbeitswelt, … sowie eine Öffnung der Schule ermöglichen. Gleichzeitig bieten wir den Unternehmen eine Plattform der Firmenpräsentation und –profilierung. Es sind feste Kooperationsvereinbarungen anzustreben.
 
    1. Partner aus dem öffentlichen Leben
Feste Kooperationspartner unserer Schule sind die Stadtbibliothek, das Theater „Neue Bühne“, die Sparkasse Niederlausitz sowie die Schüleragentur Senftenberg. Neue Partner suchen wir in der Agentur für Arbeit sowie in allen Institutionen, welche unserer Arbeit zu gute kommen können. Ebenso selbstverständlich ist die Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Jugendarbeit, insbesondere dem Jugendhaus „Pegasus“ und dem „Würfel“ e.V.
 
    1. Förderverein der Dr.-Otto-Rindt-Oberschule Senftenberg
Die Zusammenarbeit mit dem Förderverein unserer Schule muss verbessert werden. Regelmäßig arbeiten Schulleitung und Förderverein zusammen.
 
 
4.      Evaluation
 
    1. Grundsatz
Die Dr.-Otto-Rindt-Oberschule sieht in schulinterner wie externer Evaluation wesentliche Mittel, um die Entwicklung der Bildungs- und Erziehungsarbeit voran zu bringen. Deshalb bilden wir im Rahmen der Schüler-, der Eltern- und der Lehrerkonferenz eine übergreifende Arbeitsgruppe „Evaluation“. Diese soll Arbeitsergebnisse und Vorhaben der Schule mit dem Ziel evaluieren, dass Schlussfolgerungen für eine Qualitätsverbesserung der Arbeit gezogen werden.
 
    1. Evaluationsvorhaben
                                                               i.      In jedem Schuljahr werden in den letzten Beratungen der Teilgremien Interviews zu den Fragen „Was wurde erreicht?“, „Welche Probleme wurden wie gelöst oder bearbeitet oder beobachtet?“, „Was kann im nächsten Jahr anders gemacht werden?“ durchgeführt. Denkbar sind auch Interviews in der ersten Beratung jedes Gremiums, um Ziele für das neue Schuljahr besser abstecken zu können. Die Ergebnisse sind in den Gremien auch auszuwerten.
 
                                                             ii.      Im Verlauf des Schuljahres sind anonyme Zwischenbefragungen mit freiwilliger Teilnahme der Eltern zu den Terminen der Lehrersprechstunden möglich. Die Fragebögen werden durch die Arbeitsgruppe vorbereitet und sollen durch die Schulkonferenz genehmigt werden. Die Ergebnisse sollen in der Schulkonferenz ausgewertet werden. Außerdem ist die Nutzung der Sprechstunde nach Quantität und Qualität (besprochene Themen) zu analysieren.
 
                                                            iii.      Zur Messung der Qualität von Veranstaltungen (z.B. Tag der offenen Schultür) können zu diesen auch Fragebögen erstellt und an Gäste und Beteiligte ausgegeben werden. Die Ergebnisse sollen in der Schulkonferenz ausgewertet werden.
 
                                                           iv.      Mittelpunkt der Evaluationstätigkeit ist jedoch der Unterricht mit seinen Ergebnissen. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch die Lehrerinnen und Lehrer befähigt werden, eine möglichst genaue Selbstevaluation zum aktuellen Leistungsstand durchführen zu können, um möglichst individuell optimal die Förderung anzupassen. Durch die Fachkonferenzen sind in den schulinternen Lehrplänen Vergleichsmöglichkeiten ausgearbeitet, welche die Erstellung schulinterner Vergleichsarbeiten in allen Fächern ermöglicht. Selbstverständlich werden die Ergebnisse aller Vergleichsarbeiten in den Beratungen der Fachkonferenzen ausgewertet. Die Ergebnisse der zentral erstellten Vergleichsarbeiten Klassenstufe 8 bzw. der Prüfungen Klasse 10 sind in den Beratungen der Fachkonferenzen auszuwerten, in den Beratungen der Lehrerkonferenz und der Schulkonferenz neben den gezogenen Schlussfolgerungen vorzustellen. Eine weitere Möglichkeit der Evaluation von Unterricht ist neben den Besuchen durch den Schulleiter die kollegiale Fallberatung.
 
 
5.      Lehrer; Schulmanagement
 
    1. Lehrerinnen und Lehrer sind Fachleute für die Bildungs- und Erziehungsarbeit. Sie unterrichten und erziehen eigenverantwortlich unter Berücksichtigung der gesetzlichen Grundlagen und Beschlüsse der schulischen Gremien. Um sicherzustellen, dass eine erfolgreiche Arbeit geleistet werden kann, bilden sich die Lehrerinnen und Lehrer regelmäßig fort. Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen dabei Fragen der Unterrichtsgestaltung, der Sicherung der sozialen Erziehung der Schülerinnen und Schüler sowie der Aktualisierung des Fachwissens.
    2. Regelmäßig nehmen Lehrerinnen und Lehrer Kontakt zu Politik und Wirtschaft auf, um die hohen Ansprüche an Schule mit den vorhandenen Möglichkeiten zu vergleichen und damit planvoll die Qualität der Arbeit an der Schule verbessern zu können.
    3. Die Schulleitung arbeitet mit einem eigenen Leitbild. Dabei verwendet Sie das Führungsmittel „Zielvereinbarung“ und beschreibt ihr eigenes Verständnis von Leitungsarbeit und regelt eindeutig die Aufgabenverteilung innerhalb der Leistung.
 
 
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